Trekken von Omalo über Verkhovani

Wehrturm in Omalo in Tuschetien
Wenn du es nach der Tuschen-Taufe bis nach Tuschetien geschafft hast, kann es weitergehen: Die 3-tägige Rundtour von Omalo über den Narklekholi-Pass ist lang und anstrengend – und perfekt, um einen Eindruck von Tuschetien zu bekommen. [wpanchor id=“tuschetien-oben“]

Los geht’s im Hauptort von Tuschetien Omalo. Infos zur Anfahrt und weitere Tipps zum Wandern in Tuschetien findest du hier.

Direkt zur 2. Etappe: Von Verkhovani über den Narklekholi-Pass bis Chesho
Direkt zur 3. Etappe: Von Chesho über Dartlo bis Omalo

Oder lieber doch nach Swanetien?

1.Etappe: Omalo bis Verkhovani

Los gehts nach Verkhovani. Fröhlich singend sind wir unterwegs: Die Landschaft ist traumhaft, aber wenn ich ehrlich bin, zieht sich der Weg doch ziemlich in die Länge! Nach über 25 km habe ich einen arabischen Zungenbrecher und ein hebräisches Kinderlied gelernt. Dafür gibt’s in Verkhovani sogar eine warme Dusche: Extra für uns feuert die Gastgeberin ein – der Boiler wird mit Feuer beheizt. Am Abend treffen wir einen Amerikaner, der alleine wandert und sich ziemlich verlafen hatte. Zu seinem Glück wurde er von einem Einheimischen aufgesammelt und zum Gästehaus gebracht.

Mein Tipp: Diese Etappe hat kaum Steigung aber ist sehr lang. Also mit guter Begleitung wandern, denn es bleibt viel Zeit zum Reden oder Singen!

Festung Keselo von Omalo und Bergpanorama
In der Ferne ist die Festung Keselo von Omalo zu erkennen
Wanderer vor Bergpanorama, der unter einem Baum Pause macht
Am langen Weg nach Verkhovani gibt es viele schöne Pausenplätze mit traumhafter Aussicht
Reiter in den Bergen
Über 25 km ist die erste Etappe lang und führt vorbei an Europas höchstgelegenem Dorf Bochorna
Wehrturm aus Schiefer in Tuschetien
Früher schützten sie vor Feinden, heute verfallen sie: Die alten Wehrtürme aus Schiefer
Zahnbrüsten an einem Waschbecken in Tuschetien
Zähneputzen in Tuschetien

[wpanchor id=“tuschetien-verkhovani“]

2.Etappe: Verkhovani bis Chesho

Schnaufen statt singen ist bei der zweiten Etappe von Verkhovani nach Chesho angesagt. Wir starten früh, denn es steht ein langer Aufstieg bevor. Auf dem Naklekholi-Pass werden wir mit grandiosen Aussichten ins Tal nach Parsma belohnt. Nach dem Abstieg über den gewundenen Weg, kurz vor dem Etappenziel Chesho, gibt es dann noch mal ein richtiges Abenteuer: Die in der Karte eingezeichnete Brücke ist nicht da. Im Frühsommer kann man den Fluss über Schneebrücken aus Altschnee überqueren, aber die sind im September natürlich geschmolzen. Bleibt der Umweg über Parsma, wo es eine Brücke geben soll. Wir aber waten durch das kalte Wasser – nicht ganz ungefährlich (und definitiv für kleinere Menschen nicht zu empfehlen!). Selbst an der flachsten Stelle hat der Fluss viel Strömung. Angeseilt, Hand in Hand  schaffen wir es gemeinsam.

Verfallene Häuser in Tuschetien
Die Schieferdächer fallen zusammen: Verlassenes Dorf in Tuschetien
Wanderer auf Bergwiese
Wann sind wir endlich da? Kurz vorm Naklekholi-Pass
Blick in ein Bergtal in Tuschetien
Blick auf Parsma vom Naklekholi-Pass, ganz klein am Ende des Tals. Dahinter geht es weiter nach Khevsuretien
Wanderer in Tuschetien
Von oben gut zu erkennen, von untern kaum zu sehen: Der sich am Berg schlängelnde Wanderpfad

[wpanchor id=“tuschetien-omalo“]

3.Etappe: Chesho bis Omalo

Auf der letzten Etappe geht es auf dem Jeep-Track zurück nach Omalo. Ich gebe es zu: Ich habe ein bisschen gemogelt und habe abgekürzt … dabei gibt es auf diesem Abschnitt die alte Festungsanlage von Dartlo zu bewundern. (Anmerkung: Nach Dartlo bin ich im Juni 2017 gewandert. Hier kannst du meinen Blogbeitrag darüber lesen.)

Gewichteheben in Tuschetien
Wem die Wanderung nicht anstrengend genug ist: Open Air Fitness Studio auf Georgisch
Fliegenpilze in Tuschetien
Nix für den Proviant. Hübsche Fliegenpilze.

Lies hier mehr aus Georgien:

Meine Tipps zum Wandern in Tuschetien
Ausflug nach Shenako und Diklo
Alle wollen nach Mestia

In meinem Reiseführer über Georgien* vom Stefan Loose Verlag findest du viele Infos über Tuschetien und das ganze Land.

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Ich habe Tuschetien im September 2015 und im Juni 2017 besucht. Die Reisen habe ich beide selber organisiert und finanziert. Dieser Blogbeitrag wurde erstmals im September 2018 im Januar 2019 überarbeitet und aktualisiert.

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