Roadtrip durch Javakhetien

Erloschener Vulkan Didi Abuli
Auf zum höchsten Berg des Kleinen Kaukasus: Dem 3.300 m hohen Didi Abuli!
Ist es die kühle Weite der Hochebene? Sind es die weiß überzuckerten, sich aneinander reihenden Vulkankegel? Oder die alten Steine, die von der über 4000-jährigen Geschichte erzählen? Für mich ist Javakhetien eine der faszinierendsten Gegenden Georgiens, die sich perfekt bei einem Roadtrip erkunden lässt.

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Auf den Spuren der Geschichte
Von Vardzia nach Ninotsminda

Storchenstadt Ninotsminda
Zu Besuch bei den Duchoborzen
Zur Abuli-Festung
Kloster der Heiligen Nino in Poka
Zum Dashbashi-Canyon
Praktische Tipps

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Auf den Spuren der Geschichte

Das erste Mal stattete ich Javakhetien 2017 während der Recherchereise für den Stefan Loose Reiseführer über Georgien einen Besuch ab. Ich war sofort von der kühlen Weite und der stillen, von Vulkankegeln und Seen durchzogenen Landschaft begeistert – und über die Fülle an geschichtsträchtigen Orten überrascht.

Obwohl Javakhetien eine Schatztruhe der Geschichte ist – manche sagen sogar, es ist die Wiege Georgiens, hatte ich über die Gegend vergleichsweise wenige Informationen gefunden. Tatsächlich war die gesamte Region während der Sowjetzeit als Außengrenze zu dem NATO-Land Türkei hermetisch abgeriegelt gewesen. Wollten die Einwohner nach Tbilisi reisen, war selbst dafür aufwendiger Papierkram zu erledigen. Und auch 30 Jahre nach dem Ende der Sowjetunion liegt Javakhetien noch immer im Dornröschenschlaf.

Doch bevor Javakhetien zu dieser isolierten Grenzregion wurde, war die Gegend schon vor tausenden von Jahren ein Drehkreuz der Handelswege (die auf Luftbildern noch heute erkennbar sein sollen, wer etwas entdeckt bitte bei mir melden!). Hier befinden sich einige alte historischen Stätten Georgiens und die noch heute mit ihrer Größe und Dauerhaftigkeit beeindruckenden steinzeitlichen Festungen von Abuli und Shaori zeugen davon, wie groß der Wohlstand gewesen sein muss. Doch wie es immer ist: Nicht nur Händler, sondern auch feindliche Armeen wurden angelockt. Deswegen entwickelte sich in Javakhetien ein spezieller Haustyp, der zum Teil unterirdisch angelegt ist und dank seines Grasdaches gut getarnt ist. So blieben Siedlungen vor plündernden Feinden verborgen und sehen nebenbei so aus, als würden dort die Hobbits hausen.

In Javakhetien gibt’s also viel zu entdecken: Erstklassige steinzeitliche Fundorte, traumhafte Landschaft und fiese Schotterpisten bis kaum noch erkennbare Offroad-Trails. Perfekt für einen Roadtrip! Und nach Neuseeland braucht man dann auch nicht mehr fahren – jedenfalls nicht, um die Häuser der Hobbits zu sehen.

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Von Vardzia nach Ninotsminda

Die Höhlenstadt Vardzia ist der spektakuläre Einstieg für einen Roadtrip durch Javakhetien. Von Tbilissi führt über Borjomi und Akhaltsikhe eine gut ausgebaute Straße durch das wunderschöne Tal der Mtkvari. Im Frühsommer überzieht ein leuchtendes Grün das Tal, das sich bereits im Spätsommer in eine ausgetrocknete, biblische Felslandschaft verwandelt. Eine meiner absoluten Lieblingsgegenden im ganzen Land.

Die traumhafte Straße muss unser Fahrer und Guide Achi etwas schneller fahren: Er kommt direkt aus Tbilissi und holt uns mittags an unserem Gästehaus in Tmogvi ab. Und jetzt kann das Abenteuer los gehen: Kurz vor Vardzia windet sich eine Schotterstraße nach Südosten hinauf auf das Javakheti-Plateau. In Serpentinen geht es steil bergauf – gut dass Achi uns mit seinem vierradbetriebenen Van abgeholt hat und sich mit solchen Straßen auskennt.
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Mein Tipp für Vardzia und das Mtkvari-Tal:

• Vardzia wird von Tagestouristen stark besucht. Es lohnt sich im Tal Quartier zu nehmen und die Höhlenstadt am frühen Morgen oder am späten Nachmittag ohne Trubel zu besuchen.
• Bring etwas Zeit mit für das Tal der Mtkvari, die wunderschöne Gegend lädt zu kleineren Wanderungen ein.
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Höhlenstadt Vardzia
Eine ganze Stadt wurde mit Vardzia in den Fels geschlagen
Straße von Vardzia auf das Javakheti-Plateau
In vielen Kurven führt die Schotterpiste mit grandiosen Blicken auf Varzia hinauf auf das Javakheti-Plateau

Oben angekommen eröffnet sich eine anderer Welt, auf dem Plateau liegen verschlafene Dörfer vor schneebedeckten Vulkanen. Unsere „Straße“ ist kaum im Gras erkennbar, aber dank GPS finden wir den Weg.

Dorf auf dem Javakheti-Plateau
Das Leben in den Dörfern auf der Hochebene ist nicht leicht: Im Sommer brennt die Höhensonne, im Winter herrscht klirrende Kälte

Die winzigen Ortschaften sehen aus, wie am Reißbrett konzipiert, alle mit den gleichen Häusern. Wir nehmen eine ältere Frau ein Stück im Auto mit – öffentliche Verkehrsmittel gibt es hier nicht. Sie stammt ursprünglich aus Adscharien. Ihre Familie wurde nach einem Erdrutsch umgesiedelt, sie ist ein Umweltflüchtling. Viele Umweltflüchtlinge aus Swanetien, Adscharien, aber auch Flüchtlinge aus Armenien wurden in Javakhetien in neu gegründeten, Dörfer angesiedelt. Klima und Landschaft könnten kaum unterschiedlicher zum subtropischen, grünen und bergigen Adscharien sein. Ob es ihr hier gefällt? Es ist wenigstens nicht so hügelig hier und sie fahren ja regelmäßig in die alte Heimat, antwortet die Dame.

Kaum sichtbarer Jeep-Weg auf der Javakheti-Hochebene, Roadtrip
Hier ist man besser mit GPS unterwegs.

Wir erreichen das kleine Dorf Kumurdo, das sich auf den ersten Blick wenig von den anderen verschlafenen Nester unterscheidet. Die Häuser in Kumurdo sind allerdings alle unterschiedlich und verraten, dass Kumurdo keine Retortensiedlung ist. Und die für den winzigen Ort überdimensionale Kathedrale verrät, dass Kumurdo nicht nur alt, sondern einst auch eine sehr bedeutende Stadt gewesen sein muss.

Kumurdo-Kathedrale
Die Kuppel der gigantischen Kathedrale von Kumurdo ist vor langer Zeit eingestürzt, zur Zeit wird die Kathedrale saniert und ist für Besucher geschlossen

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Storchenstadt Ninotsminda

Quartier für die Nacht wird Ninotsminda, in das sich Touristen eher selten verirren, Störche aber dafür um so öfter. Fast jeder Strommast ist bewohnt. Kein Wunder, für die Störche ist die feuchte, seen- und froschreiche Gegend perfekt. Für die, zumeist armenischen, ca. 5000 Einwohner ist das Leben dagegen beschwerlicher. In der Umgebung sieht man Viehhirten ihre Herden durch die karge Landschaft treiben, ansonsten gibt es nur wenig andere Arbeitsmöglichkeiten.

Das vor wenigen Jahren gegründete Javakheti-Schutzgebiet soll Besucher in die Gegend bringen: Südlich von Akhalkalaki liegt in Richtung Ninotsminda das neue Besucherzentrum des Nationalparks und informiert über die besten Vogelbeobachtungsplätze und Wanderungen.

Storchennest in Ninotsminda
Morgenputz in Ninotsminda
See bei Ninotsminda
Schattenspiele am Khanchali-See bei Ninotsminda
Traubenhyazinte
Im Javakheti-Nationalpark gibt es eine große Artenvielfalt, auch die Traubenhyazinte wächst hier
Esel vor Vulkanplateau
Er hat gerade frei und lässt sich gern die Ohren kraulen – aber Esel sind in Javakhetien immernoch wichtige Arbeitstiere

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Zu Besuch bei den Duchoborzen

Von Ninotsminda sind es kaum mehr al 10 Kilometer in das im 19. Jhd. von Duchoborzen gegründete Dorf Gorelovka. Ducho-was? Die Duchoborzen waren eine von der russisch-orthodoxen Kirche abweichende Religionsgemeinschaft, die jegliche weltliche Regierungen ablehnten. Mitte des 19. Jhd. ließ Zar Nikolaus I die Pazifisten und Kriegsdienstverweigerer an den Rand des Russischen Reiches umsiedeln – um Ninotsminda gründeten sie 18 Dörfer, auch Ninotsminda geht auf ihre Gründung zurück. Schon im 20. Jhd. wurden die Duchoborzen allerdings immer stärker diskriminiert, unter Stalin wurden fast alle von ihnen deportiert, die nicht ins Ausland geflohen waren. Heute leben nur noch wenige Duchoborzen-Familien dort, Holzhäuser im russischen Stil, mit kunstvoll verzierten Veranden, erinnern an die Vergangenheit. Das schönste der Häuser ist das “Orphan’s House” (Waisenhaus), das einst das Gemeindehaus war.

Wir machen uns auf den Weg nach Gorelovka, vorbei an vielen grasbedeckten Häusern. Als wir am Orphan House ankommen, sind die Türen verriegelt. Eine Schar spielender Kinder klettert über die Mauer und öffnet uns von innen das Tor zum Hof. Sie sind begeistern über den internationalen Besuch. Die alte Dame, die sich um das Anwesen kümmert und den Schlüssel zu den Häusern hat, ist leider nicht auffindbar.

Das Gemeinschaftshaus der Duchoborzen
Das Gemeinschaftshaus der Duchoborzen ist ein Holzhaus im tradtionellen russichen Stil
Das Gemeinschaftshaus der Duchoborzen
Hübsch bemalte Fensterläden des Gemeinschaftshaus der Duchoborzen
Storch vor einem Haus mit Grasdach
Störche lieben Ninotsminda und die Nachbardörfer: Da bleibt kaum ein Strommast frei!
Haus mit Grasdach in Javakhetien
Wohnen hier die Hobbits? Oder doch einfach nur gut getarnt?

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Mehr über die Duchoborzen

… auf vimeo: Gorelovka – Episodes from the life of a disappearing community

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Wandern zur Abuli-Festung

Am nächsten Tag steht ein Highlight für mich auf den Programm: Wir werden die steinzeitliche Festung von Abuli besuchen. Es ist erst Mitte Mai und noch sehr früh, um Wanderungen in dieser Höhe zu unternehmen. Die Abuli-Festung liegt schließlich am Fuße des 2.800 m hohen Patara Abuli (Kleiner Abuli), ebenfalls weit über 2.000 m Höhe.

Wir wählen den normalerweise leichteren Weg: Achi fährt uns auf einer holprige Piste über das Dorf Eshtia so weit es geht nach oben. Im Sommer muss man kaum einen Kilometer zur Festung wandern, aber Schneefelder versperren unsererm Geländewagen den Weg. Nachdem wir erfolglos versucht hatten, uns zu Fuß durch das Schneefeld vorzukämpfen (und unzählige Male bis zu den Oberschenkeln im Schnee versanken), balancieren wir uns über die Geröllfelder zu unserem Ziel.

Abuli-Festung
Vom Weiten kann man die Form der Festung aus uralten Trockenmauern gut erkennen
Abuli-Festung
Mehrere Tausend Jahre ist die Abuli-Festung alt

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Kloster der heiligen Nino in Poka

Nach einer Pause zwischen dem Didi Abuli und Patara Abuli fahren wir zurück auf die asphaltierte Straße. Das kleine Dorf Poka am Paravani-See ist unser nächstes Ziel. Einmal im Jahr pilgern im Juni hunderte Gläubige hier her, um an einem Wallfahrtsgottesdienst teilzunehmen und dann gemeinsam die Wanderung der heiligen Nino nachzuempfinden. Denn die hochverehrte heilige Nino, die das Christentum nach Georgien gebracht haben soll, soll über Javakhetien bis nach Mtskheta gelaufen sein.

Das Nonnenkloster in Poka ist außerdem bekannt für seine Käsespezialitäten – da führt kein Weg dran vorbei und ich verlasse gut beladen mit essbaren Mitbringseln wie Käse, aber auch Schokolade und Pralinen das Kloster.

Poka Kloster am Paravani-See
Jedes Jahr im Juni findet am Paravani-See in Poka eine große Wallfahrt statt
Käse im Nonnenkloster von Poka
Pikant: Käse, der im Nonnenkloster hergestellt wird ist nicht nur würzig, sondern erinnert in seiner Form an eine Brust
Kuhdung als Brennmaterial in Javakhetien
So ein Scheiß? Absolut nicht: Getrocknet und ordentlich aufgetümt sorgen die Kuhdung-Briketts als Brennmaterial auch im eisigen Winter für Wärme

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Spaziergang zum Dashbashi-Canyon

Von Poka fahren wir weiter nach Norden. Wir lassen den Paravani-See hinter uns und fahren hinab auf das tiefer gelegene Plateau von Tsalka. Am Tsalka-Stausee liegt die gleichnamige Stadt, deren besten Zeiten vorbei sind. gegründet von pontus-griechischen Siedlern war sie wichtiger Versorgungspunkt während dem Bau des Stausees und der nahe passierenden Zugstrecke.

Hinter Tsalka zweigt an der Wissol-Tankstelle die Schotterpiste zum letzten Highlight ab. Der Dashbashi-Canyon mit seinen einzigartigen Wasserfällen galt lange als Geheimtipp. Mittlerweile ist der kurze aber steile Wanderweg dorthin markiert. Eine junge Familie kommt uns mit leichten Sommerschuhen an den Füßen und dem Nachwuchs lässig in die Hüfte gestemmt entgegen … ich bin ganz froh, dass ich meine Wanderschuhe habe (und bewundere die Einheimischen beim Aufstieg noch mehr).

Im Fuß wartet das dekorative Naturschauspiel: Aus den Felswänden spudelt das Wasser und ergießt sich in etlichen, feinen Kaskaden in den Fluß.

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Tipp für den Dashbahi-Canyon:

Am schönsten ist ein Besuch der Wasserfälle bei direktem Sonnenscheinen, also gegen Mittag.

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Dashbashi-Wasserfall
Aus den Felsenwänden sprudelt das Wasser der Dashbashi-Wasserfälle
Dashbashi-Wasserfall
Ein kurzer, steiler Spaziergang führt hinunter in den Dashbashi-Canyon zu den Wasserfällen
Dashbashi-Wasserfall
Aus den Felsenwänden sprudelt das Wasser der Dashbashi-Wasserfälle
Großer Kaukasus in Abendstimmung
Krönender Abschluss: Der Große Kaukasus wird ins rechte Licht gerückt auf dem Rückweg von Tsalka nach Tbilissi. Links ist der Kasbek mit seiner runden Doppelspitze gut zu erkennen.

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Praktische Tipps & häufige Fragen

Route und Straßenverhältnisse

Wir sind mit dem Geländewagen die Route Vardzia-Kumurdo-Akhalkalaki-Ninotsminda-Poka-Tsalka gefahren. Die Hauptstraßen sind größtenteils asphaltiert, 2019 war allerdings der Abschnitt zwischen Akhalkalaki und Ninotsminda in sehr schlechtem Zustand. Der Teil zwischen Poka und Tsalka war 2019 Baustelle.

Interessant ist auch die Anfahrt mit dem Geländewagen von Bakuriani nach Ninotsminda.

Transport

Es gibt zwar öffentliche Verkehrsmittel, doch die Kleinbusse fahren nicht allzu häufig und nur zu den größeren Orten.

Die schönsten Orte sind am besten mit dem eigenen Auto zu erkunden, ein Geländewagen ist sehr zu emfehlen, mit Fahrer wird die Reise dann richtig entspannt.

Geld

Nur in den größeren Orten wie Akhalkalaki, Ninotsminda und Tsalka gibt es Geldautomaten.

Übernachtung und Essen

Übernachtungsmöglichkeiten und einfache Restaurants gibt es in Akhalkalaki, Ninotsminda, Sulda und Tsalka. Zelten ist möglich.

Aktivitäten

Das Besucherzentrum des Javakheti-Schutzgebietes gibt Informationen zu Wanderungen zur Shaori- und Abuli-Festung, am Madatapa- und Khanchkali-See und dem Tiger-Canyon, außderdem gibt es dort Infos zu den Besten Orten und Zeiten zur Vogelbeobachtung und es können Mountainbikes geliehen werden.

Für richtige Offroad-Fans gibt es einige weitere abenteuerliche Wege. z.B. von Bakuriani nach Akhalkalaki und von Abuli nach Poka.

Weitere Informationen

Zwar schon 2014 veröffentlich, aber sehr informativ ist der Javakheti Travelguide

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Wohin im Urlaub in Georgien?
Offroad im Vashlovani-Nationalpark
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Diesen Roadtrip habe ich im Mai 2019 unternommen. Für die Reisekosten bin ich selber aufgekommen.

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