Kapstadt, Stadt, Stadt Top, Südafrika
Kommentare 2

Kapstadt & Umgebung

Eine Seehundkolonie in der Innenstadt? Ein Pinguin unter dem Auto? In Kapstadt nichts besonderes.

Das könnte einen verwundern, aber Kapstadt rückt die Tischdecke auf dem Tafelberg zurecht und strahlt einen bei bestem Wetter so an, als wäre das alles normal.

20150222_suedafrika_kaphalbinsel_P1140496Die Brillenpinguine sonnen sich genauso gern, wie die Touristen am Strand nebenan

Kapstadt ist eine kulturell bunt gemischte Stadt, hier gibt es so viel zu entdecken, ich kann mich kaum entscheiden: Von Disctrict 6 Museum, das die Rämung des ehemaligen Slums dokumentiert, über die Kirstenbosch Royal Botanical Gardens, das jüdische Museum oder das Aquarium und vieles mehr …

Leider werde ich krank und die meisten Entscheidungen werden mir abgenommen. Das Gute: Ich habe einen Grund wieder zu kommen. Und einiges konnte ich mir trotzdem anschauen.

Vicotria & Albert Waterfront in Kapstadt

Bis 1860 mussten die Schiffsladungen mit Ruderbooten gelöscht werde, es gab nur eine Landungsbrücke und keinen geschützten Hafen. 1870 erhielt Kapstadt dann endlich ein geschütztes Hafenbecken: Das nach seinem Erbauer Prinz-Alfred-Basin genannt wurde. Das zweite Hafenbecken, nach des Prinzen Mutter Victoria-Basin genannt, kam 1905 dazu.

20150223_suedafrika_kap-halbinsel_L1123942Blick auf den Clocktower und Nelson Mandela Gateway, hier legen die Boote nach Robben Island ab

Heute ist die Victoria & Albert Waterfront bei Kapstädtern und Touristen bliebt: Hier kann man unbesorgt flanieren, Einkaufen und Essen gehen. Oder eines der vielen Museen besuchen. 2010 wurden die alten Hafenanlagen saniert und teilweise umgebaut, das Schöne ist, dass Teile des Hafens immer noch in Betrieb sind und man das Hafentreiben verfolgen kann.

20150223_suedafrika_kap-halbinsel_L1123937Rechtzeitig zur WM 2010 war die Victoria & Albert Waterfront fertig saniert

20150223_suedafrika_kap-halbinsel_L1123946Eine Seehund-Kolonie mitten in der Stadt? Das gibt’s nur in Kapstadt!

Das Kap der Guten Hoffnungen

Traumstrände und Traumaussichten gibt es am Kap der Guten Hoffnung. Der meistbesuchte Ort ist der Leuchtturm an Cape Point. Das Cape of Good Hope Nature Reserve ist in den Tafelberg Naturpark integriert. Hier kann man auch mehrtägige Wanderungen unternehmen.
Aber auch für einen kurzen Spaziergang auf den Holzstegen lohnt es sich herzukommen.

20150218_suedafrika_kaphalbinsel_L1123773Nicht am Cape Point sondern am süd-östlich gelegenen Cape d’Aghulas trennen Indischer und Atlantischer Ozean zusammen

Mit Pinguinen baden am Boulders Beach

Einer der schönsten Strände von Kapstadt ist der Boulder’s Beach. Und man ist hier in ungewöhnlicher tierischen Gesellschaft.

20150222_suedafrika_kaphalbinsel_P1140495Gefährliches Leben: Hunde, Katzen und Leoparden bedrohen die Pinguine am Festland

Ursprünglich nisteten die Brillenpinguine auf Inseln. Die Gier nach Guano führte dazu, dass die meterdicken Guano-Schichten, in die sich die Nester der Pinguine eingruben, abgetragen wurden. Die Pinguine verloren ihre sichern Nistplätze und begannen im Sand und unter Felsen zu nisten und siedelten an die Strände am Festland um.

Die Pinguine haben ihren eigenen Strand und man kann sie über Holzstege besuchen. Eine Bucht weiter ist der Strand für die menschlichen Sonnenanbeter, manchmal kommt ein Pinguin zu Besuch.

20150222_suedafrika_kaphalbinsel_P1140534Nochmal nachgucken bitte!

20150222_suedafrika_kaphalbinsel_P1140523Urlaub am Strand

20150222_suedafrika_kaphalbinsel_P1140527Es gibt nur 3 Brillenpinguin Brutkolonien in Südafrika 

Seemannsfriedhof bei Simon’s Town

Von Kapstadt kann man mit dem Zug nach Simon’s Town fahren. Ein kleiner Spaziergang und man erreicht den Boulder’s Beach. Auf dem Weg kommt man am Schifffahrts-Museum und an einem alten Friedhof vorbei.

20150222_suedafrika_kaphalbinsel_P1140480Blick auf das  South African Naval Museum und False Bay

20150222_suedafrika_kaphalbinsel_P1140476Die alten Grabsteine eröffnen der Fantasie Geschichten in der Vergangenheit

20150222_suedafrika_kaphalbinsel_P1140478Die meisten der Grabsteinen gehören zu jungen Männern, selten älter als 20, die bei Schiffsunglücken ihr Leben ließen

Spaziergang durch Simon’s Town

Fast alle Orte entlang der False Bay, Simon’s Town, Fish Hoek und Kalk Bay haben eine hübsche Uferpromenade mit Restaurants und Geschäften. Insbesondere die Fischrestaurants in Kalk Bay sind einen Besuch wert.

20150222_suedafrika_kaphalbinsel_P1140540Der Hafen von Simon’s Town

20150222_suedafrika_kaphalbinsel_P1140545Touisten-Nippes fehlt auch hier nicht

20150222_suedafrika_kaphalbinsel_P1140557Der Zug von Kapstadt nach Simon’s Town fährt direkt an der Küste entlang

Kapstadt’s Surfer-Strand Nr.1: Muinzenberg

Nach Muinzenberg geht man zum Surfen. Hier gibt es fast immer Wellen und meistens auch Wind. Ich liebe den Strand und vor allem die Aussicht auf den Strand. Aber der Ort selber scheint mir unentschlossen, was er sein will. Backpacker-Ort und Surfer-Mekka? Ein ganz normaler Wohnort? Oder ein Ort wo sich die Reichen sich mit ihren Villen an den Hängen der Kap-Halbinsel niederlassen? Ein bisschen ist es wohl von allem.

20150226_suedafrika_kaphalbinsel_L1123953Bis nach Kalk Bay kann man an der Strandpromenade laufen

20150226_suedafrika_kaphalbinsel_L1123965Das Wasser ist kaaaaalt!

20150226_suedafrika_kaphalbinsel_L1124004Große Kelpwälder befinden sich vor der Küste 

20150226_suedafrika_kaphalbinsel_L1124032Es glühen die Wolken – später glühte der Berg

20150226_suedafrika_kaphalbinsel_L1123951Praktisch wenn man ihn hat: Ein mobiler Stromgenerator. Immer wieder wird ganzen Stadtvierteln der Strom abgestellt

Willst du mehr aus Südafrika lesen?

Auf der Spur der Geschichte – Besuch auf Robben Island
Schau dir an, wie ich in Kapstadt gewohnt habe – Feierabend in Muinzenberg
Wandere mit mir durch die Cederberge – Wandern in den Cederbergen
Praktische Tipps zur Kap-Halbinsel – Kapstadt: Gut zu wissen

Oder schau dir meine Lesetipps an

 

2 Kommentare

  1. Oooouh! Pinguine <3

    Damit hast du mich geködert! Südafrika klettert auf meiner Reisewunschliste langsam aber unaufhaltsam immer weiter nach oben.

    Liebe Grüße
    Anna

  2. Pingback: Gran Canaria: Tipps für die schönsten Ausflüge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.