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Georgien: Die schönsten Klöster

Gergeti-Kirche vor dem Gipfel des Kazbek
Klöster, Klöster, Klöster: In Georgien sind Klöster einfach überall! Das kann zum reinsten Kloster-Marathon ausarten, wenn man sie alle sehen will …

… denn Georgien war das zweite Land, in dem das Christentum als Staatsreligion eingeführt wurde. Die heute hoch verehrte Missionarin, die heilige Nino, überzeugte König Mirian im 4. Jahrhundert von ihrem Gott. Da überrascht es kaum, dass es im ganzen Land Klöster und Kirchen gibt, die mit ihrem hohen Alter, aber auch feinen Fresken aus dem Mittelalter, üppigen Fassadenschmuck oder auch einfach nur eine phänomenalen Lage beeindrucken (und genauso wenig überrascht es, dass die heilige Nino Namensgeberin von ca. 30% der Georgierinnen ist …)

Als ich das erste Mal Bilder von Georgien gesehen habe, war ich begeistert: Natur und Kultur, Berge und Klöster, wohin man schaut! Dabei hatte ich natürlich erst das Bild der Gergeti-Kirche vor dem erhabenen Kazbek im Kopf. Auf Recherche für meinen Reiseführer über Georgien* konnte ich sie mir dann alle anschauen. Falls du nicht ganz so viel Zeit hast in Georgien – hier kommen eine Lieblinge:

Diese 5 Kirchen und Klöster in Georgien solltest du nicht verpassen:

Die Gergeti-Kirche …

Gergeti-Kirche vor dem Gipfel des Kazbek

Das fotogene Duo wird am frühen Morgen besonders gut ins Licht gesetzt

… vor dem Gipfel des Kazbek. Die beiden sind einfach das fotogene Duo, das jeder Georgien-Besucher gesehen haben muss! Hoch zur Kirche gibt es einen Wanderweg, Faulpelze können sich auf der neue asphaltierten Straße hochfahren lassen. Und für die ganz bequemen ist ein Bett mit Berg empfehlenswert!

Hin kommst du in nur 3 Stunden  mit der Marschrutka von Tbilissi nach Stepantsminda (Kazbegi).

Die Höhlenklöster von Davit Garedscha

Höhlenkloster von Davit Gareja in Georgien

Die Räume der Klöster wurden im 6. Jahrhundert in den Stein geschlagen

Große Kunstschätze in surrealer Landschaft: Die Höhlenklöster von Davit Garedscha liegen im äußersten Süden des Landes in einer kargen Halbwüste an der Grenze zu Aserbaidschan und beherbergen bedeutende Fresken. Hier kannst du von meinem Besuch bei Davit Gareja lesen.

Hin kommst du in ca. 2 1/2 Std. von Tbilissi mit der Gareji-Line, eine Marschrutka, die jeden Tag am Liberty Square startet.

Das Kloster von Kintsvisi

Himmelblaue Fresken aus dem Mittelalter im Kloster von Kintsvisi

Der “Engel von Kintsvisi” links im Bild ist eine Berühmtheit in Georgien

Im Wald der grünen Nordausläufer des Kleinen Kaukasus verstecken sich die vielleicht schönsten Fresken ganz Georgiens im Kloster von Kintsvisi. Die St.-Nicholas-Kirche des Klosters ist mit einzigartigen mittelalterischen Malereien geschmückt, die für ihre strahlend himmelblaue Farbe bekannt sind. Ein ganz besonderes Raumerlebnis, das die Menschen im Mittelalter wahrscheinlich schier umgehauen haben muss …

Die Anfahrt zum Kintsvisi-Kloster dauert von Gori aus ca. 45 Min. mit dem Taxi. Dorthin fahren keine öffentlichen Verkehrsmittel.

Akademie und Kloster von Gelati

Kloster von Gelati in Georgien

Das Kloster und die Akademie von Gelati prägten die Geschichte des Landes

Nein – hier gibt’s kein Eis. Auch wenn das südländische Temperament der Georgier oftmals an Italien erinnert. Gelati ist der Name des Ortes, an dem der große Herrscher Davit der Erbauer im 12. Jahrhundert ein Hofkloster und eine Akademie gründete. Die Akademie von Gelati gelangte im Mittelalter zu großem Ruhm und wurde als “zweites Jerusalem” gerühmt. Abgesehen von der großen Geschichtsträchtigkeit des Ortes ist Gelati vor allem wegen der pittoresken Lage und den beeindruckenden Fresken in der Hauptkirche einen Besuch wert.

Von Kutaisi kommst du zum Gelati-Kloster in weniger als 30 Min. mit dem Taxi. Infos dazu kann das TIC in Kutaisi geben.

Katskhi- Säulenkloster

Katskhi-Kloster in Georgien

Seit den 1990ern ist das Säulenkloster wieder bewohnt

In Imeretien in Westgeorgien bestehen die Südausläufer des Großen Kaukasus aus Kalksteinplateaus. Wasser hat dort über lange Zeit viele Höhlen und Schluchten geformt – der Fluss Kashura nagte die Felsnadel frei, auf der das vielleicht kleinste Kloster am sicherlich außergewöhnlichsten Ort des Landes steht.

Zum Katskhi-Säulenkloster kommst du mit der Marschrutka oder dem Taxi von Kutaisi oder Chiatura. Mehr Infos dazu im TIC von Kutaisi.

Nikortsminda

Aufwendig verzierte Fassade des Nikortsminda-Klosters

Die Fassaden des Nikortsminda-Klosters: Höhepunkte der georgischen Steinmetzkunst

Berühmtheit erlangte die Kathedrale von Nikortsminda durch die filigranen Steinmetzarbeiten ihrer Fassade. Aber auch die farbenfrohen Fresken im Inneren sind eine Blick wert. Leider liegt die Kathedrale zwar äußerst idyllisch aber etwas ab vor Schuss – vor den malerischen grünen Bergen Rachas.

Von Kutaisi oder Ambrolauri kannst du dich mit der Marschrutka dort absetzen lassen oder mit dem Taxi fahren. Infos dazu kann das TIC von Kutaisi oder von Amborlauri geben.

Diese Liste ist natürlich nicht komplett! Welche ist deine Lieblings-Kirche? Welches Kloster, welche Kirche oder welche Kathedrale hat dir in Georgien am besten gefallen?

Möchtest du mehr von Georgien lesen?

Schau dir hier meine Reisetipps für Georgien an
Und man im Urlaub in Georgien anschauen (kann und sollte)
Ab nach Chiatura für eine aufregende Seilbahnfahrt

Oder doch lieber zum Wandern nach Swanetien?

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Die oben genannten Kirchen und Klöster habe ich während meiner Reisen 2015, 2016, 2017 und 2018 in Georgien besucht. Alle Reisen habe ich selber organisiert und finanziert. 

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1 Kommentare

  1. Mein Vater hat mir letztens Fotos von seiner Georgien Reise gezeigt. Die filigranen Steinmetzarbeiten an der Fassade der Kathedrale Nikortsminda sind mir direkt aufgefallen. Er meinte auch, dass der Innenbereich sehr schön verziert war.

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