Georgien, Land top, Tipps
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Reisetipps Georgien

Eine Pause im Heuhaufen mit Kaukasus-Blick, alte Klöster mit kunstvollen Fresken erkunden oder einfach bei der Tschatscha-Time gute Laune bekommen. Geht alles in Georgien.

Nur wo genau liegt Georgien eigentlich?

Georgien ist ein Staat von 4,7 Millionen Einwohnern, der im Norden an den Kaukasus und Russland, im Osten an Aserbaidschan, im Süden an Armenien und die Türkei, und im Westen an das Schwarze Meer grenzt. In Deutschland haben wir Georgien nicht auf der touristischen Karte. Da sind die Russen etwas weiter, denn Georgien gehörte bis 1991 zur Sowjetunion und war damals ein beliebtes Urlaubsziel:

„Und sie sprachen von dem am Kaukasus und am Schwarzen Meer gelegenen Land als eine Art zweitem Himmel. Wir begannen tatsächlich zu glauben, dass die meisten Russen hoffen, wenn sie ein sehr anständiges und tugendhaftes Leben führen, kommen sie nach ihrem Tod nicht in den Himmel, sondern nach Georgien.“

Zitat John Steinbeck / Robert Capa, Russische Reise 1948, aus dem Buch Lesereise Georgien von Georges Hausemer

karte_georgienGeorgien liegt zwischen Asien und Europa, es ist seit Jahrtausenden ein Schnittpunkt der Kulturen

Ist es in Georgien nicht gefährlich?

Georgien ist ein sicheres Reiseland. Es ist schon etwas länger her, dass wir von Georgien in den deutschen Medien gehört haben. Ja, da war doch was? Bürgerkrieg … Konflikte … Das letzte Mal war das Land 2008 wegen des 5-Tage-Krieges mit Russland in den Schlagzeilen. Seitdem ist die Lage ruhig und ausser den beiden autonomen Regionen Adscharien im Nordosten und Süd-Ossetien kann man Georgien sicher und einfach bereisen.

Fahrt über den Abano Pass nach TuschetienHimmlische Aussichten bei der Fahrt auf der höllischen Strasse über den Abano Pass

Wieso fährst du denn nach Georgien?

Diese Frage habe ich oft gehört, als ich erzählt habe, dass ich eine Reise nach Georgien plane. Ok, ich gebe es zu: Ich habe gesehen, wie billig die Flüge nach Georgien sind. Und darauf hin habe ich angefangen, über das Land zu lesen. Und ziemlich viele bessere Gründe gefunden um dort hin zufahren. Die Frage muss heißen: Wieso fährst du nicht nach Georgien? Denn es gibt viel zu entdecken:

1. Der Charme von Tbilisi
2. Im Kaukasus wandern
3. Klöster, Klöster, Klöster
4. Am Schwarzen Meer chillen
5. Groteskes Gori
6. Komm‘ schenk mir ein: Georgischer Wein
7. Auberginenröllchen & Co
8. Tschatscha-Time
oder direkt zu den praktischen Fragen

 1. Der Charme von Tbilisi

Tbilisi, bei uns als Tiflis bekannt, ist ein Spiegel Georgiens und seiner Geschichte. Chaotisch und vielseitig, ein sympathischer Mix aus dem morbiden Charme des Verfalls und von Aufbruchsstimmung in die Moderne. Araber, Osmanen, Perser und Russen kamen und gingen und hinterließen ihre Spuren in der Stadt im Tal des Flusses Mtkwari. Zwischen ungestört vor sich hin zerfallenden Fassaden alter Jugendstilgebäuden mischen sich pompöse moderne Prestigebauten.

Es gibt viel zu erleben, drei Tipps, was du auf keinen Fall verpassen solltest: Fahr mit der Seilbahn zur Narikala-Festung und geniess die Aussicht über Tbilisi, entspann dich bei einer Massage im Bäderviertel Abanobutani und probier das leckere georgische Essen in einem der vielen Restaurants von Tbilisi.
Blogger-Kollege Oliver war auch in Tbilisi unterwegs, lies hier auf dem Weltreiseforum was dich in der georgischen Hauptstadt erwartet >.

Blick auf Rike Ufer in Tbilisi
Alt trifft neu: das Verwaltungsgebäude als Pilze getarnt, futuristische Glasröhren die als Konzerthalle dienen und das Regierungsgebäude mit einer vertraut anmutenden Glaskuppel, mischen sich unter die alten Gebäude der georgischen Hauptstadt Tbilisi

2. Im Kaukasus wandern

Georgien grenzt im Norden an den Kaukasus, der sich über 1.100 Kilometer vom Kaspischen Meer im Osten bis zum Schwarzen Meer im Westen erstreckt und am Elbrus auf 5.642 Meter erhebt. Einsamkeit, ursprüngliche Natur und Bergdörfer warten.

Wo die Gletscher fast bis zu Haustüre reichen: Swanetien

Ein absolutes Highlight: Die Region Swanetien im Nordwesten des Landes ist ein Paradies für Wanderer. Der Kaukasus bietet eine atemberaubende Gletscherkulisse für die archaisch anmutenden swanischen Bergdörfer mit ihren teilweise über 1.200 Jahre alten Wehrtürmen. Dank der guten touristischen Infrastruktur lässt sich die Gegend trotz seiner Abgeschiedeneheit relativ leicht erreichen und erkunden. Einen Besuch in Ushguli, das noch bis vor Kurzem als höchstgelegenes Dorf Europas galt, solltest du dir nicht entgehen lassen.

Lies hier mehr über Swanetien >

20150916_georgien-swanetien-trekking_L1171260Viele der alten swanischen Wehrtürme sind dem Verfall preisgegeben. Dabei haben sie schon hunderte von Jahren ohne einen einzigen Nagel gehalten und die Swanen vor Feinden und Lawinen geschützt

Eindrucksvoller Adishi GletscherAuf der 3-Tages-Wanderung von Mestia nach Ushguli muss man den Adishi Gletscher Fluss überqueren – am besten morgens, denn der Fluss schwillt im Laufe des Tages stark an

Ausritt im abgeschiedenen Tuschetien

Wenn du es einsamer magst fahr nach Tuschetien, eine Region im Nordosten Georgiens. Die Hauptstadt Omalo ist nur über eine abenteuerliche 4-stündige Fahrt mit dem Jeep über den 2.850 Meter hohen Abano Pass zu erreichen. In Tuschetien hast du die Berge fast für dich allein, auch hier ist die Gastfreundschaft ungeschlagen und es lassen sich wunderbare Wanderungen unternehmen. Und auf keinen Fall solltest du einen Pferdeausritt verpassen.

Lies hier mehr von Tuschetien >

Reiten in Tuschetien Schön zu Fuss aber schöner zu Pferd: Von Omalo zu den Dörfern Schenako und Diklo

Pass in TuschetienEinsamketi, Weite und Natur pur findest du in Tuschetien

Über die Heerstrasse nach Stemanzminda

Mein Tipp: Wenn du wenig Zeit hast, fährst du am besten über die aussichtsreiche und geschichtsträchtige Heerstraße nach Stepanzminda (Kazbegi). In nur knapp 3 Stunden von Tbilisi erreichst du mit der Mashrutka die kleine Stadt. Den 5.033 Meter hohen Mount Kasbek, an den laut Sage Promotheus gekettet war, können Geübte in 4 Tagen besteigen. Für alle anderen gibt es viele Möglichkeiten die Gegend zu Fuß oder mit dem Mountainbike zu erkunden. Die Wanderung zur unübersehbaren Wallfahtskirche Gergeti ist sowohl für Georgier, als auch Touristen ein Muss. Oder die Jeep-Fahrt. Auf der staubigen Straße kann es auch mal zu Staus kommen.

Stepanzminda mit Mount Kazbek und Gelati KricheNur 150 Kilometer von Tbilisi entfernt liegt auf 1.797 Metern Stepanzminda 

3. Klöster, Klöster, Klöster

„I can always do another monastery“ Sagt mir mein amerikanischer Reisekumpane Neil. Kloster geht immer. Das ist die richtige Einstellung. Denn sonst verpasst du einiges. Nicht, dass es nicht genügend andere Dinge zu sehen und zu erleben gibt. Aber sie sind überall. Sie sind an den wunderschönsten Orten und sie beherbergen oft bewundernswerte Fresken. Georgien war eines der ersten Länder, das das Christentum zur Staatsreligion erklärte. In der Sowjetzeit wurden allerdings die meisten Kirchen und Klöster geschlossen. Die orthodoxe Kirche lebt jetzt wieder auf und so findet man sich bei einem Besuch in einem georgischen Kloster mitten im Leben wieder. Zwischen Kerzen anzündenden, betenden und singen Menschen. Zu versuchen, bei einer Reise alle sehenswerten Klöster abzuklappern ist nur etwas für wahre Kloster-Freaks. Aber wenn eines auf dem Weg liegt, nicht verpassen, Kloster geht immer. Mein Tipp: Diese beiden auf jeden Fall besuchen:

Die Höhlenklöster von Davit Garedscha

Bei einem Spaziergang kannst du auf eigene Faust die vielen alten, mit Fresken verzierten Höhlen entdecken. Der Ausblick reicht weit über die Steppenlandschaft Aserbaidschans und ist atemberaubend. Wie sich die Mönche wohl gefühlt haben müssen, als sie am Horziont das Heer von Schah Abbas, das 1615 fast 6.000 Mönche in Davit Garedscha niedermetzelte, herannahen sahen?

Heute lenkt nur die Einflugschneise der Geier, die Nahe des Klosters nisten und im Ein-Minuten-Takt starten, um dann in luftigen Höhen über der kargen Landschaft zu kreisen, von der Stille und die Weite der surreale Wüstenlandschaft ab. Lies hier mehr von Dawit Garedscha >

20151002_georgien-davit-gareja_L1172663Seit 1990 ist das Kloster wieder geweiht und von Mönchen bewohnt

Die Gergeti Kirche mit Kasbek-Blick

Du kennst sie vom Titelbild, und sie ist das beliebteste Fotomotiv für Reiseführer und Bücher über Georgien: Die Gergeti Kirche in Stepanzminda. Die nahe dem Mount Kasbek gelegene Kirche aus dem 14.Jahrhundert ist ein wichtiger Wallfahrtsort für orthodoxe Georgier und für Touristen auf Fotojagd.

Verkäferin vor einem KlosterVor den Klöstern werden Kerzen und religöse Andenken verkauft

4. Am Schwarzen Meer chillen

Wer mich kennt weiß: Das ist nichts für mich. Aber man kann. Und viele Georgier, Russen und Türken tummeln sich im Sommer in Batumi, der Stadt am Schwarzen Meer die offenbar nicht nur Badespass, sondern auch einige Kuriositäten bietet. Im georgischen Las Vegas findet sich unter anderem ein Hochhaus mit integriertem Riesenrad … dafür allein lohnt es sich eigentlich schon hinzufahren. Oder vielleicht doch nur, um am Strand zu entspannen.

5. Groteskes Gori

Wenn du es schräg magst, fahr nach Gori. In der Heimatstadt von Stalin befindet sich ein Museum ihm zu ehren. Viele Bilder, Artefakte und seine Totenmaske sind dort ausgestellt. Leider sind alle Texte und Führungen nur auf Russisch und Georgisch, weswegen ich nicht sicher bin, ob mein Gefühl richtig ist, dass man sich an Stalin hier wenig kritisch erinnert. Vor dem Museum befinden sich Souvenir-Läden in dem man vom Aschenbecher bis zum Gedenk-Täfelchen allen möglichen Stalin-Nippes mit dem Konterfei des Diktators erwerben kann. Auch sein Geburtshaus befindet sich vor dem Museum.

Zur Aufheiterung nach dem Besuch des skurrilen Museums bietet sich danach ein Besuch auf dem alten sowjetischen Freizeitpark an.

Das Geburtshaus von StalinDas Prinzip der russischen Matrjoschka wurde bei Stalins Geburtshaus angewendet

Karussel in GoriNicht viel los aber in Betrieb: Für wenige Tetri kann man hier Nervenkitzel erleben

6. Komm schenk‘ mir ein: Georgischer Wein

Weinanbau in Georgien hat eine lange Geschichte. Seit über 6.000 Jahren wird hier Wein hergestellt. Schon in der griechsichen Argonauten-Saga wird von Wein aus dem westgeorgischen Staat Kolchis berichtet und von Handelsbeziehungen nach Griechenland und Persien berichtet.

Also lass dir einschenken: Bei einer Weintour durch Kachetien kannst du nicht nur Wein europäischen Stils, sondern auch den tradtionellen georgischen Wein, bei dem der Saft zusammen mit den Traubenresten in eingegrabenen Tonkrügen gärt, probieren. Von der hübschen Kleinstadt Sighnagi lässt sich Kachetien sehr gut erkunden.

Wein in Kachetien, GeorgienIn Georgien gibt es über 500 einheimische Rebsorten, von denen 38 für den kommerziellen Anbau zugelassen sind

Wein in Kachetien, GeorgienFür die Touristen bekommen auch die georgischen Weine die traditionelle Langfell-Papacha aufgesetzt

7. Auberginenröllchen & Friends

Eine schlechte Nachricht: Georgien wird dir nicht nur viele unvergessliche Erinnerungen, sondern auch so einige zusätzliche Pfunde auf den Hüften schenken. Denn das Essen ist einfach unglaublich. Schmackhaft. Lecker. Deliziös. Aubergine, Walnuss und Granatapfel spielen eine Schlüsselrolle in der georgischen Küche, die vom Kommen und Gehen der Eroberer profitierte. Denn osmanische, arabische, armenische und russische Einflüsse haben ihre Spuren hinterlassen. Und ob es nun Badridschani, die von mir heißgeliebten Auberginenröllchen mit Walnusspaste sind, ein saftiges Lammschaschlik oder Chatschapuri, das gehaltvolle Brot mit Käsefüllung – die georgische Küche macht glücklich. Auch das Portemonnaie. Leider konnte ich keine Fotos vom georgischen Essen machen. Es war zu schnell verspeist …

Brot mit Käsefüllung: Georgisches ChatchapuriGleich weg: Chatschapuri, das leckere Brot mit Käsefüllung

8. Tschatscha-Time

Eigentlich ist in Georgien immer Tschatscha-Time. Der aus Traubentrester destillierte Schnapps tarnt sich im Dorfläden als Eistee (Stephen, du weisst doch, dass Eistee nicht durchsichtig ist), manch einer trinkt ihn als Medizin gegen Erkältung und oft bekommst du ihn schon morgens zum Frühstück angeboten.

Spätestens abends heisst es aber: It’s Tschatscha-Time. Und du wirst eine ganze Kanne oder ein Longdrink-Glas des hochprozentigen Wässerchens aufgetischt bekommen. Eines vorweg: Das ist nicht der richtige Zeitpunkt um die Weiterreise zu planen. Wenn es schlecht läuft findest du dich am nächsten Tag bei einer 12-stündigen Mashrutka Fahrt wieder. Wenn es gut läuft planst du mit zwei Eseln nach Tbilisi zu reiten.

 

Noch ein paar praktische Fragen:

Wie ist das mit dem Geld?

Die georgische Währung ist der Lari, der seit 1995 im Umlauf ist und sich in 100 Tetri unterteilt. Der Wechselkurs zum Euro befand sich beim Schreiben dieses Artikels bei 2,5 Lari zu einem Euro.

Georgien ist ein günstiges Reiseland. Ich habe um die 350 Euro pro Woche ausgegeben. Dabei habe ich in mir Zimmer in einfachen Unterkünften geteilt und bin immer in günstigen Restaurants Essen gegangen. Mehrmals habe ich mir mit Freunden ein Wagen mit Fahrer gemietet um die Sehenswürdigkeiten der Umgebung anzusehen .
Ein Bett im Schlafsaal in Tbilisi bekommst du schon ab 15 Lari (6 Euro) , die Gästehäuser in Swanetien kosten mit Halbpension um die 40 Lari (16 Euro).
Im Restaurant gibt es Vorspeisen ab 4 Lari, Hauptgerichte von 8 bis 20 Lari (3-8 Euro).
Auf dem Markt kannst du günstig Obst und Gemüse kaufen, zum Beispiel eine Wassermelone ab einem Lari oder das Kilo Birnen für 3 Lari.
Auch der Transport kostet wenig, von Tbilisi nach Sugdidi mit dem Nachtzug fährt man für nur 22 Lari (9 Euro), für die 4-stündige Mashrutka-Fahrt auf der Strecke Sugdidi-Mestia zahlt man ebenfalls nur 20 Lari (8 Euro). Einen Wagen mit Fahrer kann man für zirka 150 Lari(60 Euro) für den ganzen Tag mieten.

In allen größeren Städten gibt es Banken, Geldautomaten und Wechselstuben. Ich konnte mit meiner DKB-Kreditkarte überall problemlos und kostenlos Geld abheben.

Komme ich mit Englisch weiter?

Ja, aber es lohnt sich ein paar Wörter Russisch zu lernen. Die Amtssprache in Georgien ist Georgisch und Russisch ist noch immer weit verbreitet. Es sprechen aber immer mehr Georgier Englisch und manchmal sogar Deutsch. Strassenschilder sind auch in lateinischen Buchstaben angebracht.

Abseits der touristischen Zentren ist Englisch immer verbreitet, in den Bergregionen kommt man selbst mit Russisch nicht immer weiter. Dann helfen Hände und Füße.

Georgische SchriftzeichenGeorgisch hat ein eigenes Alphabet in dem jeder Buchstabe einem Laut entspricht

Wann ist die beste Reisezeit?

Die beste Reisezeit ist Mai bis Juni und September bis Oktober. In Georgien herrscht Kontinentalklima, im Winter wird es sehr kalt und im Sommer sehr heiß. Für die Bergregionen ist die Zeit von Juni bis September günstig.

Wie komme ich hin?

Von München gibt es Direktflüge der Lufthansa in die Hauptstadt Tbilissi ab 380 Euro. die Billigairline Wizz Air fliegt seit Herbst 2016 von Memmingen, Düsseldorf und Berlin nach Kutaissi. Dünstigste Airlines sind auch der Billiganbieter Pegasus Airlines, der über Istanbul Sabiha Gökçen fliegt, oder Ukraine Air über Kiew ab 230 Euro. Mit Turkish Airlines kommst du über Istanbul Atatürk ab 300 Euro nach Tbilisi.

Interessante Links

Das interessante Video von Arte Mit offenen Karten – Georgien – Das große Spiel im Kaukasus > gibt in aller Kürze einen Überblick über die Lage von Georgien.

Viele gute Tipps zur nächsten Georgien Reise gibt Oliver vom Weltreiseforum:
Unterwegs in Georgien: Alles was du vor der Reise wissen solltest >

Ein sehr lesenswertes Interview mit dem Leiter des Goethe-Instituts in Tbilis findest du ebenfalls auf dem Weltreiseforum: In Georgien kann der Besucher noch vieles selber entdecken >

 

Lesereise Georgien – Zum Tschatscha in den zweiten Himmel

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Eine Reise lohnt sich, lies hier mehr aus Georgien:

Bier oder Bär? Ausflug zum Chalati Gletscher in Swanetien >
Alle wollen nach Mestia >
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13 Kommentare

  1. Was für ein abgefahrenes Land, hatte ich bislang gar nicht auf dem Schirm.. sieht manchmal aus wie mein heimisches Südtirol mit Almen und Co. und dann wieder wie eine Wüste und dann wieder wie die Türkei. Dein Bericht ist sehr schön, hat Spaß gemacht, ihn zu lesen. Grüsse aus St. Christina Südtirol

    • Der Vergleich mit Südtirol ist sehr gut. Vor allem das Bild erinnert ein wenig daran. Aber so was ähnliches wie die Dolomiten gibt es in Georgien nicht, oder? 🙂 LG Renate

  2. Ein ganz toller Artikel. So kann man schon einen kleinen Eindruck von Georgien bekommen. Auch die Informationen zum Thema Geld finde ich sehr wichtig. Über so etwas sollte man sich immer vorab einer Reise informieren.

    • Nina K sagt

      Danke. Zum Glück ist Geld abheben und umtauschen in Georgien sehr unkompliziert. Nur in den abgelegenen Gegenden wie Tuschetien sollte man etwas Bargeld einpacken.

  3. Matthias sagt

    Liebe Nina,

    eine kurze Frage, zu welcher Jahreszeit hast du die Wanderung in Swanetien gemacht? Meinst du es ist dort Anfang, Mitte Mai noch zu kalt?

    Lieben Gruß,
    Matthias

    • Nina K sagt

      Hi Matthias,
      ich habe die Wanderung am Ende der Saison Mitte September gemacht. Zwei Wochen später lag dort schon Schnee. Die Temperaturen sind im Mai wahrscheinlich kein Problem, nachts ist es sowieso das ganze Jahr über kalt und warme Sachen sollte man immer dabei haben. Aber im Mai gibt es mehr Niederschlag und Anfang Mai liegt bestimmt noch einiges an Schnee. Mit der passenden Ausrüstung kannst du wahrscheinlich auch Anfang Mai den Trek machen, ich denke aber, dass die Wetterverhältnisse ab Ende Mai günstiger sind. Ich war aber selber noch nicht zu dieser Jahreszeit dort, falls du dich dafür entscheidest im Mai in Swanetien zu wandern, würde ich mich über einen Erfahrungsbericht freuen!
      Viele Grüße
      Nina

      • Matthias sagt

        Liebe Nina,

        vielen Dank für die Antwort, wir werden wohl Swanetien ans Ende unserer dreiwöchigen Reise im Mai legen um auf Nummer sicher zu gehen. 😉

        Starke Fotos übrigens und ein toller, inspirierender Blog, der leider viel zu viel Fernweh weckt.

        Lieben Gruß,
        Matthias

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